Blog #40 „Worms“
Am Donnerstag den 21.05.2026 geht es früh morgens Richtung Worms. Vier Tage Angelabenteuer liegen vor uns.
Da ich aufgrund technischer Probleme, und der dazwischenliegenden Sommerpause jetzt erst, im September, dazu komme den Blog zu schreiben, habe ich mich dazu entschlossen ihn etwas kürzer zu halten als sonst. Einzelheiten und Details wurden leider nicht dokumentiert, und sind mittlerweile auch schon gedanklich etwas verblasst.
Jedenfalls sind die vier Tage von reichlich Sonnenschein, gutem Essen, viel Entspannung und dem ein oder anderen Fangerfolg geprägt. Der Wasserstand ist ziemlich niedrig, so dass wir unser Camp direkt am Ufer aufschlagen können. Dass ich mich für die linke Seite entschieden habe erweist sich als Fehler, denn ich kann in den vier Tagen lediglich einen Fangerfolg verzeichnen, in Form einer Schleie. Das Glück einen Karpfen in Händen halten zu dürfen bleibt mit leider verwehrt, aber dafür sind Marian und insbesondere Christian mit Karpfen gesegnet.
Die Angelei ist sehr hart und mühselig, da das klare Wasser aufgrund der guten Wetterlage bereits viel Kraut beinhaltet, und der Pollenflug das Gewässer mit einer weißen Schicht bedeckt hat. Das Absenken der Schnüre, der Köderwechsel, und das Landen von Fischen sind echt anstrengend. Ich erinnere mich noch an Christians 17 kg Fisch, den ich allerdings nur mit einem Badeeinsatz aus dem Kraut befreien kann, welcher aber dann zum größten Erfolg der ganzen Session führt.
Meine Odyssee zum Supermarkt ist auch noch erwähnenswert, da ich lediglich etwas Verpflegung nachkaufen soll, aber im Anschluss den Weg zum Weiher und zum Camp nicht mehr wiederfinde. Ganze zwei Stunden bin ich unterwegs, was eigentlich eine Sache von 45 Minuten ist. Egal wie, aber die Jungs haben mich dann mit Live Standort via Telefon navigiert, da ich ständig an nicht passierbaren Feldwegen gescheitert bin.
Alles in allem ist es aber wieder ein gelungener Trip, der im Herbst noch einmal wiederholt werden soll. Mit dem Gewässer habe ich somit noch eine Rechnung offen, die dann im Oktober hoffentlich beglichen wird.
In diesem Sinne, Petri!





